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Erkältungserkrankungen

Erkältungen natürlich vorbeugen und behandeln!

Erkältungen gehören zu den häufigsten so genannten "banalen" Infekten.

Für den einzelnen Betroffenen sind sie jedoch oft gar nicht so banal, denn sie beeinträchtigen das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit sehr stark. Erkältungen kommen meist dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann: vor einem wichtigen Geschäftstermin, am Wochenende oder wenn im Job gerade besonders viel zu tun ist. Wenn es einen dann erwischt hat, gibt es nur wenige Arzneimittel, die wirklich helfen. Die meisten Mittel bekämpfen lediglich die Symptome wie Schnupfen, Husten, Kopfschmerzen oder erhöhte Temperatur.

Auslöser sind meist Viren.

Für die Erkältungen und deren rasante Ausbreitung sind meist Viren verantwortlich. Später können Bakterien in einer so genannten Super- oder Sekundärinfektion hinzukommen.

Nicht jede Erkältung ist die "Schweinegrippe"! Bei schwereren Symptomen bitte den Arzt aufsuchen, der stellt eine sichere Diagnose.

Will man den normalen Verkühlungsinfekt wirksam bekämpfen, müssen die auslösenden Erreger auf möglichst schonende Weise ausgeschaltet und gleichzeitig die Abwehrkräfte gestärkt werden, um einem erneuten Auftreten des Infekts vorzubeugen oder ihn von vorneherein zu verhindern. Pflanzliche Arzneimittel stellen hier eine wirksame und schonende Alternative zu Antibiotika dar. Aus der Kombination bestimmter Pflanzeninhaltsstoffe wie z.B. den Senfölen aus Kapuzinerkresse und Meerrettich wird eine hohe antimikrobielle Wirkung erzielt, die sich gegen Viren, Bakterien, Pilze und Hefen richtet. Darüber hinaus stimulieren die Senföle auch das Immunsystem. Ab wann zum Arzt gehen?

Eine Erkältung diagnostiziert eigentlich jeder Betroffene anhand der typischen Symptome selbst. In der Regel dauert die Erkrankung etwa eine Woche bis zehn Tage. Wenn Komplikationen auftreten oder die Symptome nach zwei Wochen nicht abklingen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Trotzdem sind grippale Infekte ernst zu nehmen. Vor allem Menschen, die glauben, aus beruflichen Gründen oder aus Pflichtbewusstsein keine Auszeit nehmen zu können, sollten unbedingt einige Regeln beachten, wenn sie erkältet sind:

· Nehmen Sie viel Flüssigkeit (z.B. heißen Tee) zu sich.
· Meiden Sie körperliche Anstrengung.
· Dampfinhalationen mit in Wasser gelöstem Kochsalz lassen die Nasenschleimhäute abschwellen und erleichtern so das Atmen.
· Rauchen Sie nicht während einer Erkältung; der Rauch reizt die Schleimhäute.
· Werfen Sie gebrauchte Papiertaschentücher sofort weg, um die Ansteckungsgefahr zu begrenzen.

Bei einem von Viren ausgelösten grippalen Infekt ist der sinnvolle Einsatz von Medikamenten begrenzt. Symptome wie geschwollene Nasenschleimhäute können mit einem Nasenspray behandelt werden, ätherische Öle aus Eukalyptus und Menthol wirken beruhigend auf die oberen Atemwege. Fieber- und entzündungshemmende Präparate unterdrücken die Beschwerden jedoch nur vorübergehend, oftmals bricht die Infektion später sogar umso heftiger aus. Mit immunstimulierenden Präparaten aus der Apotheke stehen Ihnen Wirkstoffe zur Verfügung, die sogar Viren wirksam bekämpfen. Antibiotika richten sich dagegen ausschließlich gegen Bakterien. Experten empfehlen in den kritischen Monaten im Herbst und Winter, wenn grippale Infekte die "Runde machen", vorbeugend eine Grippeimpfung durchzuführen zu lassen.

Naturheilmittel die das Immunsystem stimulieren sind der Rote Sonnenhut, Propolis , Vitamin C  kombiniert mit Zink, Ätherische Öle, Teebaumöl, Cistus, Pelargonium sidoides... In der Apotheke bekommen Sie die geeigneten Präparate angeboten.

Was hilft noch um Infekten vorzubeugen... Um Krankheitserregern keine Chance zu geben ist es wichtig die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Dazu tragen folgende Faktoren bei
· eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung
· regelmäßige Saunabesuche sowie
· viel Bewegung an der frischen Luft.

http://erkaeltungs-special.gesundheitsnews.info/

 

 

Tinnitus

Was Tinnitus?

Unter „Tinnitus“ (lat. tinnire = klingeln) versteht man jede Art von Ohr- und Kopfgeräuschen, die auf keine äußere Schallquelle zurückzuführen sind. Die sogenannten Haarzellen in der Hörschnecke im Innenohr nehmen die Schallwellen wahr und leiten diese direkt an den Hörnerv weiter. Danach müssen die feinen Sinneshärchen wieder ihre Ausgangsposition einnehmen. Dafür benötigen sie Energie und Nährstoffe. Jedoch können winzige Ablagerungen in den feinen Blutgefäßen rund um die Hörschnecke die Versorgung der Zellen und so auch die Funktion einschränken.

Diese Geräuschempfindung kann stark lebensbeeinträchtigend und mit großem, negativem, psychischem Stress verbunden sein. Manchmal ergeben sich schwerwiegende Auswirkungen auf das Berufs- und Privatleben sowie auf die Sozialbeziehungen. Die weitere Folge sind oft Schlafstörungen, Lustlosigkeit, Depressionen, Angstzustände und soziale Isolation.

Was soll man tun, wenn man das erste Mal ein Rauschen im Ohr bemerkt?

Da das Risiko für einen dauerhaften Tinnitus steigt, je später eine ärztliche Behandlung erfolgt, sollten Sie bei Ohrgeräuschen, über ein oder zwei Tage, umgehend den professionellen Rat eines HNO Facharztes suchen. In der akuten und subakuten Phase steht häufig eine medikamentöse Therapie im Vordergrund, z. B. mit durchblutungsfördernden Substanzen. Bei chronischem Tinnitus wird mehr Wert auf stressreduzierende Maßnahmen gelegt, so dass die Betroffenen lernen mit dem Tinnitus umzugehen.

Wie kann der HNO-Arzt beim Verdacht auf eine Tinnitus-Erkrankung tun? Welche Untersuchungsmethoden gibt es?

Vor Behandlungsbeginn ist es wichtig zu überprüfen, ob bzw. welche konkrete Ursache für die Ohrgeräusche vorliegt. Dafür stehen verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung:

  • Hals-Nasen-Ohren-Untersuchung
  • Hörtest
  • Analyse des Tinnitus-Geräusches
  • Prüfung des Paukendrucks im Ohr, der Mittelohrmuskeln und der Gehörknöchelchen
  • Blutuntersuchungen auf Entzündungsparameter oder Infektion
  • Computertomographie (CT) des Schädels
  • Funktionsuntersuchungen der Halswirbelsäule (HWS) und des Kauapparates

In Abhängigkeit von der Diagnose kann dann eine gezielte Behandlung oder die Kombination mehrerer Maßnahmen eingeleitet werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten hat der Arzt?

  • Medikamentöse Therapie: Durchblutungsfördernde Arzneimittel zum Einnehmen, oder eventuell auch als Infusionstherapie
  • Osteopathie
  • Akupunktur
  • HWS-Therapie
  • Psychologische Diagnostik und Therapie:
    • Tinnitus-Retrainingstherapie: Mittels eines "Noisers" (ein kleines Gerät im Ohr oder hinter dem Ohr getragen), der ein Geräusch (Breitbandrauschen – weißes Rauschen), das leiser als der jeweilige Tinnitus ist, einspeist, soll das Gehirn soweit zurücktrainiert (Retraining) werden, dass die zur Zeit als lästig bis quälend empfundenen Ohr- bzw. Kopfgeräusche nicht mehr so stark bis gar nicht mehr wahrgenommen werden.
    • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
    • Autogenes Training
    • Schlaftraining
    • Stressmanagement
    • Psychologische Beratung
    • Hyperbare Sauerstofftherapie (in geeigneten Druckkammern)
    • Modifizierte Laser-Ginkgo-Therapie

Welche Möglichkeiten hat man als Patient, selbst den Krankheitsverlauf zu beeinflussen? Welche Selbsthilfetipps können Sie geben?

Stille meiden: Vor allem in ruhiger Umgebung fallen Ohrgeräusche stark auf. Vielen Betroffenen hilft in solchen Situationen die Ablenkung mit leiser Musik oder Hörbüchern. Insbesondere kurz vor dem Einschlafen werden derartige Hilfsmittel als sehr angenehm empfunden.

Stress abbauen: Wenn auch im Alltag Stress nicht vermieden werden kann, sollte er in der Freizeit bewusst abgebaut und verringert werden. Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können dies unterstützen.

Aktiv sein: Wer bewusst auf den Tinnitus achtet, erhöht das Risiko für zusätzliche Folgebelastungen, z.B. Schlaf- sowie Konzentrationsstörungen. Hingegen können persönliche Hobbys und andere Aktivitäten helfen, die Aufmerksamkeit auf positive Dinge zu richten.

Gesund leben: Ausreichend Schlaf und Bewegung sind die Grundlagen für unsere Gesundheit. Hören Sie auf diese Bedürfnisse Ihres Körpers. Auch der Verzicht oder ein maßvoller Umgang mit Alkohol und Nikotin sind wahrhaft „Musik für Ihre Ohren“.

Ausgewogen ernähren: Eine gesunde, vitaminreiche Ernährung unterstützt die Versorgung des Körpers mit wichtigen Nährstoffen. Bei erhöhtem Stress oder im Falle einer Erkrankung kann es darüber hinaus sinnvoll sein, gezielt die Ernährung zu ergänzen. Der Bedarf ist in solchen Situationen besonders hoch.

Es gibt neue Tabletten, die den Heilungserfolg bei Tinnitus unterstützen sollen?

Wie bei jeder Muskelbewegung, jedem Nervenimpuls, sind auch für das „Hören“ sauerstoff- und energieverbrauchende Prozesse erforderlich. Die dafür nötigen Grundstoffe werden über die Blutbahnen zu den betreffenden Zellen geliefert. Ein neues Produkt als Nahrungsergänzung enthält neben ausgewählten Pflanzenextrakten viele wichtige Vitamine und Vitalstoffe, die gezielt zur Versorgung der Zellen beitragen.

Verschiedene Substanzen sind darin enthalten:

  • L-Arginin: ist eine körpereigene Aminosäure. Unter dem Einfluss von Arginin können sich die feinen Blutgefäße erweitern und damit die Mikrozirkulation unterstützen.
  • Coenzym Q10: ist eine vitaminähnliche Substanz, die bei allen energieliefernden Prozessen im Körper eingebunden ist. Coenzym Q10 erhöht die zellinternen Reparaturmechanismen, die Zellregeneration. Ein spezieller Komplex an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen erhöht die Regeneration empfindlicher Zellstrukturen.
  • Magnesium und Zink: Magnesium ist ein wichtiges Element bei der Regulation der Nervenfunktionen.
  • Schisandra-Extrakt: Der Extrakt wird aufgrund seiner vitalisierenden und ausgleichenden Eigenschaften bei Stresserkrankungen seit über 2000 Jahren in der chinesischen Heilkunde geschätzt.

Gibt es auch homöopathische Möglichkeiten zur Behandlung?

Folgende homöopathische Mittel können unter anderem gegen Tinnitus angewendet werden:

  • Adonis vernalis

 

 

Australisches Teebaumöl gegen Erkältungskrankheiten

Der australische Teebaum besitzt interessante therapeutische und vorbeugende Eigenschaften. Mit Vorsicht zu genießen ist das Teebaumöl aber in Kosmetika. Es kann zu allergischen Reaktionen kommen. Über den richtigen Umgang mit Teebaumöl informiert Ihre Apotheke.
Die Blätter ergeben einen angenehm schmeckenden Tee und so bekam der Teebaum seinen Namen. Heimisch ist „der“ Teebaum in den subtropischen Regionen von New South Wales in Australien. Melaleuca alternifolia, wie ihn die Botaniker nennen, ist Angehöriger einer ganzen Sippe ähnlicher Gewächse, die mehr als 150 Pflanzen umfasst. Seine nadelartigen Blätter liefern die ätherischen Öle der besten Qualität. Teebaumöle riechen so ähnlich wie Eukalyptus.

In der Apotheke werden Öle  ausbiologischem und umweltschonenden Anbau angeboten.

Die australischen Ureinwohner verwenden die Teebaumblätter wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden. Frisch oder getrocknet, zerkleinert und verrieben, wurden sie zur Behandlung von offenen Wunden und von Hautinfektionen eingesetzt. Aufgüsse und Umschläge kamen auch gegen Erkältungskrankheiten, Halsentzündungen, Insektenstiche und -bisse, Muskelschmerzen, gegen Läuse und Hautpilze zum Einsatz. Die westliche Welt lernte den Teebaum durch James Cook kennen. Anfang dieses Jahrhunderts wurde er wegen seiner keimtötenden Wirkung in der Medizin breit eingesetzt, vor allem in der Zahnmedizin. In den Vierziger Jahren wurden Teebaumpräparate von Penicillin und anderen Antibiotika verdrängt - und in den Siebziger Jahren wiederentdeckt.

 

Das ätherische Öl aus den Blättern des Teebaums ist ein Gemisch aus verschiedenen Substanzen, von denen derzeit etwa 100 bekannt sind. Welche davon für die verschiedenen therapeutischen Wirkungen verantwortlich sind, konnte bis jetzt noch nicht vollständig geklärt werden.

 

Auch Studien nach modernen wissenschaftlichen Gesichtspunkten (klinische Studien) zu den verschiedenen Anwendungen des Teebaumöls stehen noch am Anfang.

 

Anwendung

 

 Für einige Hautkrankheiten wie Akne oder Pilzerkrankungen liegen jedenfalls schon positive Ergebnisse vor. Hinweise gibt es auch auf eine gute Wirkung bei Erkältungskrankheiten. Auch für Mundspülungen bei zum Beispiel Zahnfleischentzündungen wird Teebaumöl von seriöser Seite empfohlen.
Tatsächlich dürfte mit dem Teebaumöl ein sehr nützliches Naturheilmittel wiederentdeckt worden sein. Nun gibt es mittlerweile auch eine Reihe von Kosmetik- und allgemeinen Hautpflegeprodukten mit Teebaumöl am Markt. Es gibt zwar im Prinzip nichts daran auszusetzen, dass pflanzliche Heilmittel in geringen Mengen auch in Kosmetikprodukten - „Naturkosmetik“ - eingesetzt werden. Teebaumöl dürfte aber ein besonderer Fall sein. Mittlerweile gehört Teebaumöl nämlich zu den häufigsten Allergieauslösern in Europa. Nun entstehen Allergien immer nach einer Phase der Sensibilisierung - das heißt, erst nach längerem Kontakt wird der Körper „sensibel“ und reagiert mit einer Allergie. Wenn man sich nun also mit kosmetischen Produkten eine Allergie einhandelt, vergibt man sich die Chance, im Bedarfsfall ein wirksames Naturheilmittel zur Hand zu haben.


 

 
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