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Das Gedächtnis trainieren

Tipps für das Gedächtnis:
Gehirnjogging
 

Das Erinnerungsvermögen spielt jedem einmal einen Streich: Wer hätte noch nie seine Brille gesucht, geglaubt, seine Geldbörse verloren zu haben, oder wäre einmal zum Haus zurückgegangen, weil er sich nicht mehr sicher war, ob er die Türe versperrt hat oder nicht. Und wer wäre noch nie vom Einkaufen zurückgekommen und hätte festgestellt, dass er alles Mögliche eingekauft hat, nur das nicht, was er wirklich brauchte.

„Gedankenlos“

Auch wenn sich diese Situationen im Alter häufen ist es nicht immer Vergesslichkeit, die uns zu schaffen macht, sondern sehr viel häufiger „Gedankenlosigkeit“: Tätigkeiten, die wir durch Jahre jeden Tag und immer wieder ausführen, werden so sehr zur Routine, dass wir das Gehirn an den Vorgängen nicht mehr richtig beteiligen.

Aber was das Gehirn nicht bewusst verarbeitet, kann es auch nicht abspeichern. Wir müssen also lediglich unser Gehirn an unseren Handlungen beteiligen, um es mit zielführenden Informationen zu versorgen, die dann auch jederzeit wieder abrufbar sind.

"Gehirnjogging"

Gehirnjogging ist also nichts anderes, als kontinuierliches Mitdenken. Dabei prägen wir uns bewusst alle abgeschlossenen Handlungen ein. Beginnen Sie mit dem Gehirnjogging bei jenen Situationen, die Ihnen im Alltag besonders häufig Probleme machen. Wenn Sie beispielsweise immer öfter zurückgehen müssen, um zu kontrollieren, ob Sie die Türe tatsächlich abgesperrt haben, dann greifen Sie zu folgendem Trick:                                                                                              Sie versperren die Türe, probieren, ob sie auch gut verschlossen ist und stecken den Schlüssel weg, indem Sie sich parallel zur Handlung den Satz einprägen:

Ja, ich habe die Türe versperrt,
probiert, ob sie auch gut verschlossen ist
und erst dann den Schlüssel in die Tasche gesteckt.“

Damit haben Sie dem Gehirn den Vorgang bewusst gemacht und können sich später auch gut daran erinnern. Diese „Bewusstmachung“ kann man bei allen Handlungen des Alltags anwenden. Auf diese Weise wird unser Erinnerungsvermögen ständig aktiv an allen Handlungen beteiligt und „joggt“ sozusagen ständig parallel mit unseren Aktivitäten.

"Linke und rechte Gehirnhälfte"

Für ein gut funktionierendes Gedächtnis ist es notwendig, dass man sowohl die linke als auch die rechte Gehirnhälfte gleichermaßen beansprucht. Die linke Gehirnhälfte ist für die linearen, logischen Strukturen zuständig, während die rechte Gehirnhälfte für Phantasie und Kreativität verantwortlich ist und den Merkstoff fest im Gedächtnis verankert.

Diese Assoziationstechnik ist das Geheimnis der guten Merkfähigkeit, denn sie verknüpft den Merkinhalt mit kreativen Merkbildern und wird Ihnen den Vorgang des „Tür Zusperrens“ in der Erinnerung förmlich „zeigen.“

Buchtipp:

Abenteuer Gedächtnis. Wirkungsvolles Gehirnjogging als packendes Lesevergnügen“, von Martin Oberbauer  

 

TCM Rezepturen

KLASSISCHER AUFBAU EINER TCM-REZEPTUR:  

Jede Teemischung besteht aus vielen Kräutern oder anderen Inhaltstoffen, die sich symbolisch aus folgenden Komponenten zusammensetzen:


• ”Kaiserkraut:” hat die Hauptwirkung

• ”Ministerkraut”: unterstützt die Hauptwirkung  

• ”Polizeikraut”: ordnet und reinigt  

• ”Botschaftskraut”: koordiniert und reguliert stärkend 
 

PRAKRTISCHE ANWENDUNG VON CHINESISCHEN HEILKRÄUTERN :
 

Nur ein gut ausgebildeter TCM Arzt beherrscht das komplizierte Theoriengebäude der TCM, das sich grundlegend von der pharmakologisch orientierten westlichen Medizin unterscheidet. Der ausgebildete TCM Arzt alleine darf diagnostizieren und Rezepte ausstellen. Ein großes Problem für die Anwendung von chinesischen Heildrogen stellt die zweifelsfreie Identifizierung der Drogen dar. Nur ein geringer Teil davon ist bei uns gut etabliert und geprüft. Sehr bedenklich ist oft die starke Verunreinigung chinesischer Heildrogen mit Schwermetallen, Rückständen von Pflanzenschutzmitteln und mikrobiellen Belastungen. Prüfungen von Fertigarzneimitteln aus China, ergaben beispielsweise beigemengte Mengen von nicht deklarierten Wirkstoffen und Cortison. Doppelte Sicherheit Chinesische Heilpflanzen werden nur von einigen wenigen österreichischen Großhändlern, die eine diesbezügliche pharmazeutische Qualifikation aufweisen müssen, zu uns importiert. Von diesen Händlern beziehen dann entsprechende Apotheken und geben die Pflanzen gegen Verschreibung an Patienten weiter. Sowohl Großhändler als auch Apotheke sind verpflichtet, die Identität der Heilpflanzen und ihre Qualität genau zu überprüfen. Produkte aus der Apotheke unterliegen also einer strengen Qualitätskontrolle und können daher ohne Bedenken gekauft werden. Ihr Apotheker fertigt für Sie gerne die von einem TCM Arzt für Sie speziell zusammengestellten Rezepturen an!


 

 

Heilkräuter in der TCM und in der Phytotherapie

Vergleich der Anwendung von Heilkräutern in der TCM und in der Phytotherapie:


ACKERSCHACHTELHALM

in Europa:

als Tee hat das Zinnkraut (Ackerschachtehalm) eine entwässernde (diuretische) Wirkung; Zusatzbehandlung von Rheuma und Gicht; durch den Inhaltsstoff „Kieselsäure“ dient es zum Aufbau von Bindegeweben, Knochen, Haaren und Nägeln 


in der TCM:

Kaiserkraut bei Yin-Mangel ,   Geschmack: bitter, wirkt adstringierend (gewebs- oder gefäßzusammenziehend) ,  Thermische Wirkung: kühl ;  Organzuordnung: Blase, Niere, Lunge, Dickdarm ;  Funktion: klärt feuchte Hitze in der Blase und im Dickdarm (Tee), stärkt Nieren, Lunge und Knochen . Leitet Feuchtigkeit aus dem Körper, ist diuretisch.


LÖWENZAHN

in Europa:

enthält viele Bitterstoffe und Flavonoide und wird bei Verdauungs- und Magenbeschwerden. Insbesondere auch bei gestörtem Gallefluss, Völlegefühl, Blähungen.

in der TCM:

Geschmack: bitter, süß ;  Thermische Wirkung: kalt ;  Organzuordnung: Leber, Magen ;       Funktion: klärt feuchte Hitze, verstärkt die Drüsenabsonderungen, wirkt bei Abszessen, stärkt die Leber und Milz, leitet feuchte Hitze aus dem Funktionsbereich Leber.

GINSENG

in Europa:

Anwendung bei Erschöpfungszuständen, nachlassender Gedächtnisleistung, Appetitlosigkeit, psychische Überlastung, Stress, Wechselerscheinungen, sportlicher Dauerleistung. Es wirken die Inhaltsstoffe die Ginsenoside. 

in der TCM:

Kaiserkraut bei Qi-Mangel;   Krankheitsbilder: blasses Gesicht, kurze Belastbarkeit, Schweißausbrüche,   Müdigkeit:            Puls ist leer,  Zunge: kurz und weich ;  Indikation bei Leere, Qi-Mangel, Blutmangel etc. wirkt tonisierend, stärkend angewandt.


 



 


 


 

 
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