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Die Ginsengwurzel

Ginseng die natürliche Kraftquelle

Ginseng (auch Gilgen, Samwurzel oder Kraftwurz genannt; wissenschaftlicher Name Panax ginseng C.A.Meyer) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Araliengewächse, die hauptsächlich in Gebirgs- und Waldregionen in Korea, im nordöstlichen China und im östlichen Sibirien vorkommt. Die rübenartige Wurzel wird medizinisch verwendet. Neben dem echten Ginseng werden noch einige verwandte oder ähnliche Pflanzen ebenfalls als Ginseng bezeichnet.

Die Bezeichnung Ginseng leitet sich vom Chinesischen ren shen (Mensch Wurzel) ab. Die Bezeichnung Panax für die Gattung leitet sich über das Lateinische vom Griechischen panax her, was so viel wie Allheilmittel bedeutet, und wird zurückgeführt auf den Namen Panakeia, einer Tochter des Asklepios, dem griechischen Gott der Heilkunst.

Geschichte des Ginseng

Der Ginseng wurde schon vor 2000 Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin als Heilmittel verwendet. Die Ginsengwurzel galt damals und auch heute noch in Asien als Sinnbild für Gesundheit und langes Leben. Sie durfte in früherer Zeit daher nur von Königen bzw. Kaisern verwendet werden. Dadurch war die Wurzel wertvoller als Gold.

Im Chinesischen heißt die Ginsengwurzel „Jen Shen“ und bedeutet „Die Kraft der Erde in der Form eines Menschen“. In Korea wird sie auch „Wurzel des Lebens“ genannt. Immer noch wird der Ginseng in der asiatischen Medizin hoch geschätzt und verwendet.

Erst im 17. Jahrhundert wurde die Ginsengwurzel in Europa populär. Zuvor schon wurde die Pflanze von arabischen Seeleuten in das maurische Spanien gebracht, aber im Laufe der Zeit wieder vergessen. Vor allem durch niederländische Seeleute wurde sie wieder gebräuchlich.

Erst im 20. Jahrhundert wurde der Ginseng aufgrund seiner nachgewiesenen Wirkungen als Heilpflanze von der Schulmedizin anerkannt.

Pharmazeutische Verwendung

Als Medizin verwendet werden die Wurzeln der 4–7 Jahre alten Pflanzen. Je nach Verarbeitung unterscheidet man zwei Sorten:

   der weisse Ginseng: die Wurzel wird nach der Ernte geschält, gebleicht und getrocknet. Heutzutage gibt es aber auch weißen Ginseng, der nicht geschält und gebleicht wird, dadurch behält er mehr Inhaltsstoffe

   der rote Ginseng: die frische Wurzel wird nach der Ernte mit Wasserdampf behandelt und dann getrocknet.

Pharmakologisch betrachtet besteht kein qualitativer Unterschied zwischen beiden. Die wissenschaftliche Bezeichnung ist Ginseng Radix.

Die dem Ginseng zugeschriebene gesundheitliche Bedeutung beruht unter anderem auf den enthaltenen Saponinen. Es handelt sich vorwiegend um Triterpene vom Dammaren-Typus mit Ginsenosiden als Hauptkomponente. Das Europäische Arzneibuch gibt einen Mindestgehalt von 0,4% Ginsenosid Rg1 und Rb1, bezogen auf das getrocknete Produkt, vor (ein wirksamer standartisierter Extrakt bei Produkten aus der Apotheke ist garantiert).

Wie wird Ginseng eingenommen?

Die empfohlene tägliche Dosis ist eine Kapsel oder Tropfen eines standartisierten Extraktes direkt nach dem Aufstehen. Es wird geraten die Einnahme jeweils 20 Minuten vor dem Frühstück vor zu nehmen, da die Medizin eine stimulierende Wirkung auf den Körper hat.

 

Roter koreanischer Ginseng

Roter koreansicher Ginseng ist das wohl bekannteste und wirkungsvollste Heilmittel aus Asien. Schon unsere Eltern und Großeltern wussten die stärkenden Wirkungen von Ginseng zu nutzen.

Der Rote Ginseng ist höherwertig als andere Ginseng-Sorten und besitzt mehr an Inhaltsstoffen wie die wirksamen „Ginsenoside“.
 

Welche Menschen brauchen die Ginsengwurzel, jene welche

   an chronischer Müdigkeit leiden

   täglich großem Stress ausgesetzt sind

   Probleme mit der Konzentration haben

   eine Stärkung des Immunsystems benötigen

   eine Verbesserung der Widerstandskraft brauchen

   eine Verbesserung ihrer athletischen Leistungen benötigen

   an Impotenz leiden (erektile Dysfunktion)

 

... leiden

 

 

 
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