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Venenbeschwerden

Landläufig als Krampfadern bekannten Varizen sind nicht nur ein kosmetisches Anliegen, sondern stellen auch einen Risikofaktor für weitere Erkrankungen dar.

Venen sind Blutgefäße, die für die Rückflussleitung des Blutkreislaufs zum Herzen zuständig sind. Auf diesem Weg passieren sie die Lungen und sind daher z. B. auch für den Abtransport von Schadstoffen wichtig. Um eine volle Funktionsfähigkeit zu garantieren, müssen die Gefäßwände intakt sein und damit wären wir auch schon bei der ersten potenziellen Schwachstelle: Die Gefäßwände der Venen sind generell dünner als die ihrer Gegenspieler, der Arterien, da diese einen größeren Druck aushalten müssen. Im Allgemeinen fließt das Blut in den Venen auch gemächlicher, wobei seine Geschwindigkeit ebenfalls davon abhängt, wie weit es vom Herzen entfernt ist. Am Schwierigsten haben es die Venen, das Blut von den Beinen in Richtung Herzen zu pumpen. Zur Unterstützung gibt es (nicht nur in den Beinvenen, sondern in allen) zwei Hilfsmechanismen: die Muskelpumpe, die dadurch erzeugt wird, dass bei der Muskelbewegung im Inneren des Muskels ein Druck entsteht, und die Venenklappen, die ein Rückfließen des Venenbluts verhindern.

Das Übel beginnt in den Beinen

 Die Beinvenen lassen sich in die tiefen Venen, die den Großteil des Bluttransports leisten, die oberflächlichen Venen und die Verbindungsvenen unterteilen. Die meisten Venenerkrankungen beginnen hier. Wir gehen aufrecht. Im Gegensatz zu allen anderen Säugetieren bedeutet das für die Venen der Menschen eine erhebliche Mehrarbeit, da sie einen längeren Weg entgegen der Schwerkraft entrichten müssen.

  • Im Laufe der Jahre dünnen die Gefäßwände aus, oft kommt auch eine Schwäche des Bindegewebes hinzu.

  • Schwangerschaften stellen in einem dreifachen Sinn eine Belastung für die Venen dar. Zum einen drückt der wachsende Bauch auf die Becken- und Bauchvenen, was einen Blutstau bis in die Beinvenen auslöst, und zum anderen fließt während dieser Zeit bis zu 20 Prozent mehr Blut, was ein größeres Volumen bringt. Der dritte Faktor besteht in den hormonellen Veränderungen. Normalerweise bildet sich all dies nach der Schwangerschaft wieder zurück, manchmal werden die Venen allerdings dauerhaft geschädigt.

  • Die Lebensweise spielt eine entscheidende Rolle. Je weniger wir die Muskelpumpe durch Bewegung aktivieren, desto träger ist der Blutrückfluss zum Herzen.


  • Was den Venen gut tut


  •  So sorgen Sie für eine generelle Unterstützung Ihrer Venen:

  • Mehr Bewegung in den Alltag bringen: die Treppen nehmen, mit dem Rad oder zu Fuß zur Arbeit, Spaziergänge einbauen

  • Zwischendurch die Beine hochlegen: Schon eine Erhöhung um 10 cm hat einen positiven Effekt.

  • Nicht unbeweglich stehen

  • Geeignete Sportarten: Schwimmen, Walken, Wandern, Schilanglauf, Radfahren, Tanzen oder Gymnasitik.

  • Kneippen und wechselwarme Bäder helfen, aber: keine Sauna, Hitze vermeiden!

  • Ernährung: gesund und nicht zu üppig essen, die Verdauung regulieren.

  • Hilfstoffe:

Thrombosehemmende Stoffe stecken im Knoblauch und in der Zwiebel, auch Folsäure (Hefe, Hülsenfrüchte, Grünkohl, Spinat, Endivie) und Vitamin B12 (Hering, Makrele, Sauerkraut) wirken sich positiv aus.

 

Pflanzen wie die Rosskastanie und das Rote Weinlaub haben Flavanoide Inhaltsstoffe , die die Venendurchblutung fördern.

In Ihrer Apotheke werden Ihnen die geeigneten Präparate in Kapsel oder Gelform angeboten.

 http://www.venengesundheit.at/page.asp/-/index.htm

 

 

 

 
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