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Tipps bei Lebensmittelallergien

Letztlich hilft bei einer Allergie nur das auslösende Lebensmittel zu meiden. Doch das ist oft einfacher gesagt als getan. Wir haben für Ihren Alltag einige Tipps zu den häufigsten Lebensmittel-Allergien zusammengestellt.

Kuhmilch:

Allergiker sollten beim Verzehr von Fertigprodukten besonders auf die Inhaltsstoffe achten. Molke, Kasein, Magermilchpulver oder Rahm sind Zusätze aus Kuhmilcheiweiß. Die Verträglichkeit bei Kuhmilch-allergikern ist individuell verschieden, manchmal werden Käse, Jogurt oder gekochte Milchprodukte vertragen.

Ei:

Die Allergie besteht meistens auf das Eiweiß (Eiklar). Je nach Grad der Sensibilisierung werden manchmal Eigelb, gekochtes Ei oder Ei in verarbeiteten Lebensmitteln vertragen. Wenn Sie Ei-allergiker/in sind ist Vorsicht geboten, wenn Sie folgende Begriffe auf einem Zutatenverzeichnis finden: z.B. tierisches Eiweiß, Fremdprotein, Flüssigei, Trockeneiweiß oder Lezithin. Beim Backen können Sie ein Ei durch zwei Esslöffel Wasser, einen Esslöffel Pflanzenöl und einen halben Teelöffel Backpulver ersetzen.

Sofern Sie nicht zusätzlich eine Soja-Allergie haben, sind auch vorgefertigte Ei-Ersatzprodukte eine praktische Alternative.

Apfel und anderes Obst:

Obstallergien äußern sich meistens im Mund-Rachenraum. Oft handelt es sich um eine Kreuzallergie gegen Birkenpollen sowie Stein- und Kernobst. Dann werden rohe Äpfel, egal ob geschält oder ungeschält selten vertragen. Pfirsiche, Kirschen, Pflaumen und Aprikosen können auch allergen sein. Apfelallergiker sollten die Äpfel schälen, klein schneiden und kurze Zeit an der Luft stehen lassen. Sie können auch allergenarme Sorten wie Boskoop, Jamba und Gloster auswählen. Verträglich sind Äpfel meist in Form von Kompott, Bratapfel, Saft, Gelee oder Kuchen.

Nüsse:

Haselnüsse können vor allem bei Birkenpollenallergiker eine Allergie auslösen, die sich dann in Form von Kratzen im Hals und Juckreiz bis hin zur Atemnot äußern kann. Erdnussallergiker haben es besonders schwer, da meist schon kleinste Allergenmengen heftige Reaktionen auslösen können. Nachdem in diversen Fertiglebensmitteln wie z.B. Schokolade schon kleinste Spuren an Erdnüssen enthalten sein können, ist es oft schwierig sich komplett allergenfrei zu ernähren. Wollen Sie dennoch allergenfreie Schokolade essen? Dann erhitzen Sie Kakao- oder Kokosbutter im Wasserbad, geben nach und nach unbehandeltes Kakaopulver dazu und schmecken mit Vanille und Puderzucker ab. Bei Verträglichkeit können Sie auch Sahnepulver und Rosinen einrühren.

 Gewürze und Kräuter:

In Selleriegewürz, Curry, Koriander und Basilikum sind besonders aggressive Allergene enthalten. Sellerie zeigt Kreuzallergien zu zahlreichen Kräutern (Beifuß), Gemüse und Birkenpollen. Vorsicht bei Würzmittel in Suppen, Saucen, Salat-, Fleisch- und Geflügelspeisen, Gewürzsalzen und –mischungen: Hier ist oft Sellerie enthalten.

 
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