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Babynahrung

Die beste aller Anfangsnahrungen ist die Muttermilch.

 

Wenn jedoch nicht ausreichend oder gar nicht gestillt werden kann, ist eine Säuglings- Milchnahrung der beste Ersatz. Die Säuglings- Milchnahrung, die so weit wie heute möglich der Muttermilch angepasst ist, ist Pre-Aptamil von Milupa. Das Baby erhält mit dieser Flaschennahrung nicht nur Eiweiß und Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe nach dem Vorbild der Muttermilch, sondern auch ganz spezielle Fettsäuren, nämlich langkettige, mehrfach ungesättigte, die sogenannten LCP, wie sie auch in Muttermilch enthalten sind. Heute weiß man, dass diese Fettsäuren, die das Baby am Ende der Schwangerschaft über die Plazenta und dann, als gestilltes Kind, durch die Muttermilch erhält, eine sehr wichtige Rolle in der Entwicklung von Gehirn, Nervenzellen und Sehvermögen spielen.

Muttermilch enthält neben dem Hauptkohlenhydrat Milchzucker weiters ganz spezielle Kohlenhydrate, auch „Ballaststoffe mit prebiotischer Wirkung“ genannt. Sie sorgen für eine ausgeglichene Darmflora. Eine ausgeglichene Darmflora ist wichtig für die Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte Ihres Babys. PreAptamil enthält wie Muttermilch als Hauptkohlenhydrat Milchzucker und ebenfalls prebiotische Ballaststoffe. Sie tragen zur Entwicklung einer ausgeglichenen Darmflora und somit zum Schutz Ihres Babys von innen bei. Gleichzeitig wird der Stuhl Ihres Babys natürlich-weich – ähnlich dem gestillter Säuglinge.

Ab welchem Alter kann Anfangsnahrung zugefüttert werden?

Anfangsnahrung kann jederzeit zugefüttert werden und auch – natürlich von Geburt an – als alleinige Nahrung bis zum 5./6. Monat gegeben werden, wenn die Mutter nicht oder nicht mehr stillen kann oder will.

Wie verhält es sich dabei mit dem Stillen?

Das Grundprinzip des Stillens sollte jeder Mutter klar sein: Je öfter und mehr man das Kind saugen lässt, um so mehr Muttermilch wird gebildet. Je mehr man das Kind von der Flasche trinken lässt, also weniger Muttermilch „angefordert“ wird, um so weniger Muttermilch wird produziert, und Stillen reicht zur Sättigung nicht mehr aus. Das heißt: Man muss sich entscheiden, welchen Weg man einschlagen will.

Wird die normale Anfangsnahrung von allen Kindern vertragen?

Nein. Ca. 15-20 % der Babys werden heute mit dem Risiko geboren, eine Allergie zu entwickeln, und zwar, weil Mutter und/oder Vater an einer
Allergie leiden. Um einer Allergieentwicklung vorzubeugen, ist das Stillen die wichtigste Maßnahme. Wird nicht oder nur teilweise gestillt, so ist die Flaschennahrung der Wahl die sogenannte HA-Nahrung (= hypoallergene Nahrung) wie Aptamil HA Pre mit LCP. Bei dieser Nahrung wurde das Eiweiß so verändert (hydrolysiert = in kleine Bruchstücke zerlegt), dass einer Allergieauslösung vorgebeugt wird.

Warum haben viele Babys in den ersten Monaten Verdauungsbeschwerden?

Das Verdauungssystem ist in den ersten Monaten noch nicht voll entwickelt. Bei etwa 50 % der Babys treten Beschwerden wie Blähungen, Verstopfung oder Krämpfe auf. Wird ein Baby gestillt, sollte zuerst die Mutter ihre  Ernährung überdenken – vielleicht nimmt sie Nahrungsmittel zu sich, die das Baby nicht verträgt.

Für nicht-gestillte Babys, die ein sehr empfindliches Bäuchlein haben, ist die Spezialnahrung Milupa Comformil bestens geeignet. Die Zusammensetzung von Comformil ist auf das noch unreife Verdauungssystem von Babys abgestimmt. Comformil hilft rasch – Babys Wohlbefinden kann sich schon innerhalb von 10–14 Tagen bessern.

Für unsere Kinder ist das Beste gerade gut genug. Doch in der Vielfalt der angebotenen
Säuglingsnahrungen ist ein Zurechtfinden oft schwierig.

Widersprüchliche Informationen fördern zusätzlich die Verunsicherung der Eltern. Nur unabhängige, kompetente Beratung schafft hier Abhilfe. In den ersten sechs Lebensmonaten ist die Muttermilch die ideale Nahrung für das Baby. Sie enthält
alle Nährstoffe und die Flüssigkeit, die ein Säugling im ersten Lebenshalbjahr benötigt. Zufüttern (auch Wasser oder Tee) ist im Normalfall nicht nötig. Ebenso wird das Allergierisiko durch die Muttermilch reduziert. Sollte es nicht möglich sein, das Baby zu
stillen, sind Pre-Nahrungen oder HA-Pre-Nahrungen die einzige Alternativen. Sie sind bestmöglich an die Muttermilch angeglichen. 

Beikost ab dem sechsten Monat

Beikost wird mit dem Löffel ab dem sechsten Lebensmonat gegeben. Zu dieser Zeit erfolgt meist der Zahndurchbruch und das Baby zeigt spielerisches Interesse am Essen. Es wird dabei niemals eine Muttermilchmahlzeit auf einmal ersetzt, sondern immer noch parallel gestillt. Dasselbe gilt für Fläschchenernährung. Schritt für Schritt wird eine Milchmahlzeit durch eine Breimahlzeit (Obst, Gemüse, Getreidebrei) ausgetauscht. Frische Kuhmilch sollte während des gesamten ersten Lebensjahres vermieden werden, da die Niere übermäßig belastet wird und Darmblutungen auftreten können. Ebenso kann das Baby auf Kuhmilcheiweiß allergisch reagieren.

TIPP: Essen und Trinken sollte für das Baby und Kleinkind zum genussvollen Erlebnis werden, frei von Zwängen und unter Berücksichtigung von Abneigungen und Vorlieben. Die beste Ernährungserziehung ist dabei die Vorbildwirkung der Eltern.

Zur Zubereitung von Brei kann Pre-Nahrung verwendet werden. Ungeeignet für eine bedarfsgerechte Ernährung von Babys sind Empfehlungen einiger alternativen Kostformen, wie Makrobiotik, Schnitzer Kost etc. Hierbei wird oftmals rohe Kuhmilch oder
rohes Getreide als Säuglingsnahrung vorgeschlagen.
Die Verabreichung dieser Nahrung kann zu schweren Mangelsituationen beim Kind führen.

 


 
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