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Der Rote Sonnenhut zur Stärkung des Immunsystems

ECHINACEA PURPUREA

Der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird bis zu 60 cm hoch, mit einfach und mehrfach verzweigtem Stängel und lanzettlichen, ganzrandigen Blättern. Die Blütenkörbchen stehen auf einzelnen hochgewachsenen Stängeln und sind in voller Blüte mit abwärts stehenden, 2–4 cm langen, weißen, rosa oder purpurnen Zungenblättern versehen. Die Pollen sind gelb.
Die durch ihre purpurne Farbe auffallende Staude bevorzugt sonnige bis leicht schattige Plätze mit humusreichen und kalkhaltigen Böden. Sie riecht schwach aromatisch und schmeckt zunächst leicht süßlich, später schwach bitter, nach einiger Zeit auf der Zungenspitze leicht brennend, prickelnd und lokal-anästhesierend.
Der Rote Sonnenhut war schon bei den Naturvölkern im Norden Amerikas als Heilmittel mit breiter Wirkungsweise bekannt. Die Pflanze ist in Nordamerika und zum Teil auch in Europa beheimatet. Die bisher verwendete Wurzel hat ihre Bedeutung etwas verloren. Sie wurde durch die Verwendung des Presssaftes des frischen blühenden Krautes abgelöst. Der Rote Sonnenhut wird heute in Kulturen gezogen, um die erforderliche Menge mit dem höchsten Wirkstoffgehalt ernten zu können.

Wirkung:

Der Sonnenhut wirkt antibiotisch, desinfizierend, schmerzstillend und wird zur Unterstützung und Förderung der natürlichen Abwehrkräfte, insbesondere bei Erkältungskrankheiten im Hals-, Nasen- und Rachenbereich – zur Prophylaxe und als Therapie – als Unterstützung bei Grippe, bei entzündlichen und eitrigen Prozessen und zur Wundbehandlung angewendet.
Nicht anzuwenden ist der rote Sonnenhut bei Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Leukosen, multipler Sklerose, AIDS-Erkankung, HIV-Infektion und anderen Autoimmunerkrankungen. Bei vereinzelt auftretender Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff ist die Einnahme abzusetzen. In Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Einnahme mit dem behandelnden Arzt vorab besprochen werden.

Teebereitung:

Als Aufguss ist der Rote Sonnenhut nicht gebräuchlich. Einige wenige Hersteller bieten Sonnenhutwurzel als Teedroge an.
Ca. 1/2 Teelöffel gut zerkleinerte oder grob gepulverter Droge mit siedendem Wasser übergießen und nach etwa 10 Minuten abseihen.
Bei Erkältungskrankheiten und zur Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte mehrmals täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee möglichst warm trinken, am besten zwischen den Mahlzeiten.

Die Frischpflanze und ihre Anwendung:

Für den Presssaft wird nur das frisch-blühende Kraut verwendet und hat bei Personen mit einer Abwehrschwäche eine immunmodulierende, ja stimulierende Wirkung. Weiße Blutkörperchen werden vermehrt produziert, auch wird die Aufnahme von Fremdstoffen in die Fresszellen gefördert. Gleichzeitig wird die Produktion von Killerzellen durch die Thymusdrüse angeregt. Diese Stimulierung der Immunabwehr wird heute allgemein zur Stärkung des Organismus genutzt, um die negativen Wirkungen von Stress, Übermüdung, Genussmittelmissbrauch oder einseitiger Ernährung zu kompensieren.

Immunschwäche – Immunabwehr:

Der menschliche Körper ist einer Vielzahl von Bakterien und Viren ausgesetzt, der Organismus wehrt sich dagegen mit einem komplexen Abwehrsystem. Die Erkundungszellen – auch Fresszellen genannt – fressen größtenteils die Eindringlinge auf. Die Thymusdrüse produziert zugleich spezielle Killerzellen, die auch die Abwehr der Bakterien übernehmen. Das Bakterium wird abgeschwächt oder zerstört, damit latente Erkrankungen nicht ausbrechen und akute Krankheiten schneller heilen.

Eine nicht geringe Menge an Einflüssen trägt zur Schwächung des Immunsystems bei, z.B. ständiger Stress, andauernde, starke UV-Strahlung, chronische Entzündungen, Ernährungsgewohnheiten, Diabetes, Lebererkrankungen, Langzeittherapien mit Antibiotika, Strahlentherapien, aber auch äußere Faktoren in der Umwelt wie Umweltverschmutzung, Wasserverunreinigung usw.

 

Das Immunsystem ist aufgrund der angeführten Störfaktoren überlastet und zu schwach die Infektionsgefahr abzuwehren, es entstehen ernst zu nehmende Krankheiten.

Besonders anfällig sind Kinder und ältere Personen, weil bei Kindern in den ersten Lebensjahren das Immunsystem noch nicht genügend ausgebildet ist. Bei älteren Personen ist die Abwehr schon geschwächt und dadurch ungenügend.

 

Hier regt die Wirkstoffkombination im Presssaft des Roten Sonnenhutes die Immunabwehr wieder an.

Entsprechende Produkte erhalten Sie in Ihrer Apotheke wie z.B.: Echinacea Tropfen Ratiopharm, Echinacin, Echinaforce, Esberitox


 
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